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Ceará

Der Bundesstaat Ceará liegt im Nordosten Brasiliens zwischen dem Rio Grande do Norte im Osten und dem Piauí im Westen.

Die langgestreckte Küste Cearás umfasst mit die schönsten Badestrände Nordost-Brasiliens: Sanddünen, farbenprächtige Klippen, Süß wasserlagunen und sich im Seewind wiegende Kokospalmen säumen dieses abwechslungsreiche Urlauberparadies am atlantischen Ozean.

Die türkisfarbene Weite des Meeres wird geprägt von den weiß en Segeln der „Jangadas“. Die allabendliche Rückkehr dieser leichten Fischerboote ist ein ganz eigenes, malerisches Schauspiel.

Im Landesinneren bestimmt der „Sertão“ das Bild, eine trockene Landschaft, trotz zahlreicher künstlich angelegter Wasserspeicher, den „Açudes“. 520 Kilometer südlich von Fortaleza, liegt die wichtigste Stadt dieses Gebietes, Juazeiro do Norte. Dies ist das Land des Padre Cicero, der Schutzpatron aller „Nordestinos“.

Fortaleza, die Hauptstadt des Bundesstaates

Als eine der belebtesten, abwechslungsreichsten Städte des Nordostens, fesselt Fortaleza seit jeher ihre Besucher. Egal an welchem Wochentag, an den Stränden findet ein ausgelassenes Nachtleben statt, das seinesgleichen an Lebensfreude, Musik und Tanz sucht.

Canoa Quebrada, die Perle der Ostküste

160 Kilometer östlich der Hauptstadt gelegen, bräuchte man den Strand Canoa Quebradas eigentlich nicht mehr vorzustellen. Er gehört zu den Postkartenidyllen des Staates. Typisch sind die zahlreichen Jangadas, die leichten Segelboote, die auf dem wei ß en Sand in der Abendsonne ruhen. Auch die angenehm kühlende Brise, welche vom Meer her weht und die, unter einem azurblauen Himmel, in sämtlichen Ocker- und Rottönen schimmernden Klippen, haben den Ruf Canoa Quebradas begründet.

Trotz des Massenansturms an Touristen und Strandurlaubern, den dieses alte Fischerdorf auf sich zog und zieht, bleibt Canoa Quebrada ein absolut erlebenswerter Flecken dieser Erde.

Jericoacoara, der Stern der Westküste

Auch die Westküste hat ihren Charme und auch sie reizt mit einem mittlerweile legendären Strandabschnitt : Jericoacoara, 317 Kilometer westlich von Fortaleza.Trotz der langwierigen Anreise – 45 Minuten mit dem Flugzeug, zwölf Stunden mit dem Auto – ist die Fahrt der Mühe wert. Von Kennern wird Jericoacoara zu Recht als einer der schönsten Strände weltweit bezeichnet.

„Juazeiro do Norte“ und die Mystik des „Nordeste“

Juazeiro ist das bedeutenste Pilgerziel des „ Nordeste“  und eines der wichtigsten ganz Brasiliens. In Gestalt eines enormen Denkmals empfängt Padre Cícero, den die einfachen Leute „ Padim Ciço“  nennen, tausende von Pilgern, die aus allen Ecken und Enden des Sertão kommen um ihm eine Bitte anzuvertrauen oder ihm für erhörtes Flehen zu Danken. Um die tiefe Frömmigkeit der Menschen des Sertão auch nur ansatzweise zu begreifen, sollte man unbedingt „ Juazeiro do Norte“  einen Besuch abstatten.

Der Nationalpark von Ubajara

Es handelt sich um den kleinsten der Nationalparke des Landes, mit einer Fläche von knapp 563 ha. Der Park liegt 370 km westlich von Fortaleza, im Chapada d'Ibiapaba und ist über die Bundesstra ß e BR-222 (Fortaleza-Teresina, im Piauí) zu erreichen.

Die “Serra do Araripe”

Im Südwesten des Staates gelegen, wird die Chapada do Araripe in erster Linie wegen ihres kühleren Klimas von einheimischen Urlaubern geschätzt.

Quixeramobim, das Gesicht des Sertão

Nur 160 Kilometer trennen die Hauptstadt von Quixeramobim. Dort kann man die Seele des Sertão Cearás atmen und die wird insbesondere verkörpert von den „Vaquejadas“, den lokalen Rodeos. Ein Besuch der Serra, um die Caatinga kennenzulernen und auch die Besichtigung eines „Açude“ sollten auf dem Programm stehen.